Tagarchiv: Netbook

Der Dell Mini läuft absolut zufriedenstellend, nur der interne Speicher ist etwas knapp bemessen.  Also habe ich mir bei eBay schnell eine RunCore SSD bestellt. Die RunCore verspricht einen unheimlichen Geschwindigkeitsboost, auch wenn der Spass nicht ganz billig ist. Für die 32 GB habe ich inkl Versand ( per FedEx aus den USA) knappe 100€ bezahlt.

Der RunCore liegt übrigens alles bei, was ihr für einen gelungenen Einbau benötigt.

* ein Micro-USB Kabel

* ein passender Schraubendreher

Der Einbau ist super simpel.

 

1. Die RunCore mit dem mitgelieferten Micro-USB Kabel mit dem Mini verbinden, und die eingebaute SSD auf die RunCore klonen ( kann man auch weglassen)

 

2. Den Mini umdrehen, und den Akku entfernen

 

3. Die 2 Schrauben der Rückenabdeckung lösen. Schon hat man freien Blick auf die eingebaute SSD ( siehe Foto).

Foto 1-1

4. Die 2 kleinen Schrauben der SSD lösen. Die SSD wird nun hochschnellen, und ihr müsst sie nur noch entnehmen. Unter der SSD befindet sich ein kleines Anti-Wärmepad. Dieses solltet ihr lassen wo es ist.

 

5. Die RunCore wieder in die Halterung stecken, und mit den Schrauben wieder befestigen.

runcore

6. Rückseite wieder befestigen -> FERTIG 

 

Juhu, ein neues Netbook. Ich dachte ja schon, dass Dell mich vergessen hat :lol:

Mit dem „Dell Inspiron Mini 9″ liefert Dell ein ultra-kompaktes Netbook ab. Mit einem Gewicht von unter 1 Kg macht der „Mini“ seinem Namen alle Ehre. Er ist sehr flach und klein, wirkt aber keinesfalls zerbrechlich, oder gar billig.

Ich persönlich habe mir die kleinste Konfiguration bestellt, da ich eine schnellere, und größere SSD (runcore) einbauen möchte. Ausserdem bevorzuge ich Linux vor WinXP.

Technische Daten

SSD ( 4GB)

Intel Atom N270 (1,60 GHZ, 533 MHz, 512 KB Cache)

GraKa:  Intel Graphis Media Accelerator 950

Display: 8,9-Zoll-WSVGA (WLED)-Display mit TrueLife

Arbeitsspeicher: 2GB

3 USB-Schnittstellen

4-in-1 Kartenleser

2 Audioanschlüsse

Netzwerkadapteranschluss

VGA-Schnittstelle

Verarbeitung

Der Mini ist sehr gut verarbeitet. Es gibt keine Kanten, oder unebene Spaltmassen. Das Displayscharnier ist schwergängig, und lässt sich ohne Knarzen öffnen. Auch der Akku sitzt bombenfest.

Tastatur

Die Tastatur ist auf Grund der Netbookgröße etwas klein, ich würde sie mit der des Eee901 vergleichen. Für kurze Texte, und eine mobile Surfsession ist die Tastatur aber mehr als ausreichend.  Dell hat die Funktionstasten auf schon vorhandene Tasten verlegt. So sind die Zahlentasten zusätzlich mit anderen Funktionen ( heller/dunkler, Wlanswitch usw.) belegt. Leider biegt sich die Tastatur in der Mitte etwas durch, beim reinen tippen fällt das aber nicht weiter auf.

Trackpad/ Tastatur

Das Trackpad ist sehr angenehm. Die Trackpadfläche ist etwas angeraut, damit man sie gut erfühlen kann. Der Dell Mini 9 hat zwei separate Mousetasten, die etwas „wackelig“ in dem Gehäuse liegen.  Am rechten Rand des Trackpads befindet sich eine, nicht eingezeichnete, Scrollleiste. Per Fingertipp kann man so angenehm, und einfach durch die Internetseiten scrollen.

Display

Das Glossy-Display ist gestochen scharf. Bilder und Internetseiten werden kristallklar und farbenfroh dargestellt. Mit der Helligkeit auf höchster Stufe ist es sogar möglich im Freien zu surfen. Positiv fällt hierbei der hohe Neigungswinkel des Displays auf.  Die Auflösung beträgt 1024×600.

Betriebssystem

Dell -Ubuntu

Dell hat  Ubuntu etwas aufgepeppt. Neben der klassischen Ubuntuoberfläche, kann man auf dem Dell Mini eine „Dell-Ubuntu“- Oberfläche wählen. Diese Oberfläche ist noch benutzerfreundlicher. In der Mitte des Displays erscheint dann eine silberne Leiste, die einzelne Programmgruppen anzeigt z.B „Internet“. Klickt man diese Programmgruppe dann an, erscheinen sämtliche Programme aus diesem Bereich. Mit der linux-typischen Vorgehensweise kann man aber wie gewohnt Programme hinzufügen, oder aber entfernen.Die Geschwindigkeit ist sehr gut. Es gibt keine Wartezeiten, oder größere Verzögerungen, allerdings habe ich auch die max. 2 GB Ram verbaut.

Ubuntu 9.04 (Jaunty Jackalope)

Die Dell-Ubuntu-Oberfläche ist absolut funktional, aber ich wollte nicht auf die neueste Ubuntuversion verzichten, daher habe ich Ubuntu 9.04 installiert. Ubuntu 9.04 läuft absolut flüssig auf dem Dell Mini, fast noch ein bisschen schneller als die vorinstallierte Version 8.04. Alles Funktionen (Wlan, Sleep-Funktion, Fn-Tasten) funktionieren Out Of The Box.

Akku

Der Akku hält mit Wlan und etwas abgedunkelten Display knappe 4 Stunden. Es gibt Netbooks mit besseren Laufzeiten (siehe NC10), aber dann auf Kosten des Formfaktors. 

Fazit

Mit dem Mini 9 hat Dell ein ausgeklügeltes Netbook entwickelt. Die Verarbeitung ist absolut hochwertig, bisher kann diese nur von HP/ Compaq ( Mini 1000 usw) getoppt werden. Ich habe mich ganz bewusst wieder für ein 9″ Netbook entschieden, da ich doch mit den 10″ Books nicht das bekommen habe was ich eigentlich wollte – ein Netbook. Ausserdem ist die SSD absolut praktisch, schnelle Datenverarbeitung, und Stoß-und Bewegungsunempfindlich.

Eine super Besonderheit hat der  kleine Kerl auch noch zu bieten, er hat KEINE Lüfter, und ist daher super leise. Sogar leiser als mein Macbook.

Lieferung

Das ist das erste Netbook wo ich etwas über die Lieferung schreibe. Dies war meine erste Bestellug bei Dell, und ich habe sie zwischenzeitlich wirklich bereut.

 

06.05 

Bestellung, aber leider Fehlermeldung bei der Zahlungsart „Sofort-Überweisung“.

07.05 ( voraussichtliches Lieferdatum 26.05)

Stornierung der ersten Bestellung, dann mit Kreditkarte bezahlt. An diesem Tag wurde meine Kreditkarte geprüft -> keine Probleme

  08.05 

Phase3: Produktion

In dieser Phase verweilte mein Netbook dann bis zum 19.05. Dann verlegte Dell meinen Liefertermin vom 26.05 einfach auf den 08.06. Laut Hotline war der Prozessor nicht vorrätig. 

19.05 ( neues Lieferdatum 08.06)

Tja so kann es gehen – einfach den Termin nach hinten verlegen.

22.05

Seltsamerweise landete mein Netbook dann doch zeitig im Versand. 

27.05

Zustellung

 

Die Hotline war sehr unkooperativ. Keiner konnte mir sagen, ob meine Sofortüberweisung geklappt hat. Auf die Rückrufe der Finanzabteilung warte ich noch heute, und 4 Wochen für ein einfach Netbook ist im Prinzip auch deutlich zu lange. Von einem der größten Computerhändler der Welt hätte ich mehr Service erwartet. Die Hotline von Dell erinnert mich stark an die von Medion.

Allerdings muss ich sagen, dass der Mini 9 ein absolutes Highlight ist :-)

 

 

Alle Netbookreviews

Asus Eee 701

Acer Aspire One A150L 

Asus Eee PC 901

Samsung NC10 

HP Compaq Mini 701EG

Das letzte mal als ich einen Sticker auf mein Netbook geklebt habe, hatte das Teil 3 Tage später einen Totalschaden.
Mal sehen wie lange das NC10 noch läuft :razz:

photo

Ich besitze mittlerweile mein  sechtes Netbook. Alle hatten Vor-und Nachteile, hier findet ihr einen kurzen Überblick

Eee 701

Wirklich portable mit sehr langer Akkulaufzeit. Das vorinstallierte Xandros ist für mobile Einsätze absolut zu empfehlen. Da der 701 wirklich nur für mobile Einsätze gedacht ist stört das sehr kleine Display nicht wirklich. 

Der 701 ist etwas für mobile Minimalisten 

 

Acer Aspire One

Das AAO ist meiner Meinung nach eines der schönsten Netbooks. Leider ist die Akkulaufzeit mit knappen 3 Stunden zu kurz, und auch im Vergleich zu anderen Netbooks absolut mangelhaft. Weiterhin stören die permanenten Lüftergeräusche. Positiv ist aber das sehr klare, helle Display.

Das AAO ist etwas für Designfreaks und Sofasurfer, die regelmäßig eine Steckdose zur Verfügung haben. Für Studenten die ein paar Stunden in der Vorlesung sitzen ist das AAO nicht geeignet. 

 

Asus Eee PC 901

Der Eee 901 ist mit 8.9″ wirklich mobil, bietet aber mehr komfort als der 701. Das Display ist nicht so schön hell wie beim AAO, aber die Akkulaufzeit ist mit knappen 7 Stunden mit hellem Display wirklich unschlagbar. Toll sind auch die vielen Fingergesten, und die Hotkeyleiste mit der man auch den Prozessor regeln kann.Negativ ist der geringe Speicherplatz, dafür ist der eingebaute Flashspeicher nicht empfindlich

Der Eee 901 ist etwas für mobile Menschen die aber auch unterwegs mal einen Text schreiben möchten, ohne auf den Akku schauen zu müssen.

 

Samsung N10

Das Samsung N10 überzeugt durch das nicht schmutzanfällige Design, und der großen Tastatur. Das Display ist sehr angenehm, und die Akkulaufzeit beträgt mehr als 6 Stunden bei gedimmten Display. Störend ist das kleine Touchpad. Positiv ist der Festplatte, auch wenn sie empfindlicher ist als Flashspeicher.

Das N10 ist trotz 10″ sehr mobil, bietet aber Menschen die unterwegs längere Texte schreiben müssen deutlich mehr komfort als der Eee 901. Wer aber nur surfen möchte sollte zum 901 greifen.

HP Compaq Mini 701EG

Ein sehr edles 10″ Netbook. Die Verarbeitung ist exzellent. Die Tastatur ist wie eine vollwertige Notebooktastatur, und schlägt auch die des NC10 um längen. Wer ein kleines „Sofa-Book“, sollte sich den Compaq Mini ansehen. Leider ist die Akkulaufzeit nicht sehr gut. Eine Akkuladung hält knappe 3 Stunden. Wer ein mobiles 10″ Netbok sucht sollte daher eher zum NC10 greifen, auch wenn der Compaq Mini viel stylischer wirkt.

Edit

Es gibt jetzt einen 6-Zollenakku, dieser steht aber unangenehm weit von dem Geräteboden ab, und zerstört das bisher gelungene Design in meinen Augen sehr. 

Dell Inspiron Mini 9

Der Dell Mini 9 ist ein sehr gut verarbeitetes 9″ Netbook. Die Tastatur ist annähernd so groß wie eine normale Tastatur ( 89%). Eine Akkuladung hält für knappe 4 Stunden mit Wlan. Negativ ist die geringe Größe des internen Speichers. Die eingebaute SSD kann man aber sehr leicht gegen eine größere ersetzen. Positiv sind die fehlenden Lüfter. und der Formfaktor. Der Dell Mini ist flacher und kompakter als andere 9″ Netbooks.

Nachdem die Tastatur meines Eee901 einen Totalausfall hatte, bin ich nun mal wieder Besitzerin eines neuen Netbooks.

Da ich weder Acer noch Asus kaufen wollte bin ich nun bei Samsung gelandet.

Die technischen Daten des N10 lesen sich sehr gut.

60GB Festplatte

Intel GMA 950 Grafik

WLAN 802.11b/g

integriertes Mikrofon

6 Zellen-Akku

1,3 MPixel (SXGA) Webcam

3 x USB 2.0 Schnittstellen

Card-Reader (SD, MMC, SDHC)

WinXP

Bluetooth und n-Draft Wlan wären noch nett gewesen, sind aber nicht vorhanden.

Display

Das Display hat eine Auflösung von 1024×600 und ist matt. Im Vergleich zum Eee901, und dem Acer Aspire One hat das N10 das hellste Display.

Design / Verarbeitung

Das Design wirkt sehr wertig. Jetzt wo ich einige Netbooks in der Hand hatte muss ich dem Samsung im Punkt Design/ Verarbeitung des ersten Platz geben. Das Material ist matt, und nicht wie bei anderen Netbooks hochglanzpoliert. Man sieht daher Fingerabdrücke nichtmehr so stark, und das Netbook sieht trotz der weißen Farbe immer sauber aus. Die Unterseite des Netbooks ist mit einer silbernen, hochglanzpolierten Leiste verziert. Ansonsten ist das N10 komplett weiß ( Pearl White)

 

Tastatur

Die Tastatur des N10 ist angenehm groß, auch mit 10-Fingern kann man ohne Probleme direkt drauf los tippen. Weiterhin bietet die Tastatur ein Highlight – sie unterstützt die SilverNano-Technologie, durch diese innerhalb von 24 Stunden 99,9% der Bakterien auf der Tastatur beseitigt werden.

 

Touchpad

Das Touchpad des N10 ist gewöhnungsbedürftig. Es ist sehr klein, und wird durch die Scrollleiste an der Seite zusätzlich verkleinert. Die Scrollleiste die an der rechten Seite untergebracht ist, funktioniert aber einwandfrei – dennoch passiert es manchmal das man sie unabsichtlich aktiviert. Das Touchpad des N10 unterstützt leider Multitouch nur bedingt. Lediglich der Zoom lässt sich durch Fingergesten steuern.

Die Maustasten befinden sich unter dem Touchpad, und sind wirklich billig verarbeitet. Wenn man sanft mit den Fingern über die Maustaste fährt merkt man wie sie sich minimal hin und her bewegt.

Mitgelieferte Software

Samsung hat ein Arsenal hauseigener Software mitgeliefert. 

Samsung Recovery

Samsung Battery Manager

Samsung EDS

Samsung Magic Doctor

Samsung Network Manager

Samsung Update Plus

Daneben findet man auf dem N10 noch McAffee (Testversion), Easy Display Manager, Magic Keyboard und PlayCamera.

Leider hat Samsung kein Office Paket vorinstalliert.

 

Akku

Nach den ersten beiden Akkuladungen zeigt mit das Netbook knappe 7 Stunden Akkulaufzeit an ( mit Wlan).

 

Fazit

Das Samsung N10 macht auf den ersten Blick einen wirklich guten Eindruck, leider bin ich momentan wegen der hohen Ausfallquote der Netbooks noch etwas vorsichtig.

Trotzdem hat mich das N10 bisher sehr überzeugt. Es sieht sehr edel aus, und die durchgehend matte Oberfläche zieht Fingertapsen nichtmehr an – endlich sieht mal ein Netbook sauber aus :-) .

Was ich wirklich unverschämt finde ist die mitgelieferte Tasche!. Ich habe nun einige dieser (gratis) Taschen gesehen, aber die von Samsung ist am schlechtesten. Wenn man aus einem Fensterleder eine Tasche näht hat man die selbe Qualität. Die Tasche bietet höchstens Schutz vor Schmutz :-(

Ansonsten arbeitet das N10 leise, und bisher ohne Probleme.

+ Verarbeitung

+ Akku

+ Design

+ Preis ( 379€)

+ Speicherplatz ( 60GB)

+ Tastatur

+ Display

 

- SDkarte steht aus dem Schacht heraus

- nur bedingt Multitouch. Das kann Asus deutlich besser

- sehr kleines Touchpad

- Tasche

 

So seit gestern habe ich nun wieder ein neues Netbook. Nachdem das Acer Aspire One nach 2 Tagen kaputt war, habe ich mich für einen Asus eeePC 901 entschieden. Ausschlaggebend war die angegebene Akkulaufzeit. Die Speichergröße kann ich für mein Einsatzgebiet vernachlässigen, ausserdem habe ich eine große SD-Karte.

Technische Daten

Intel Atom N270 1,6GHz

1 GB Arbeitsspeicher ( bei mir seit heute 2 GB)

Bluetooth

Wlan 802.11b/g/n

Flash-Speicher 12 GB

1.3 Megapixel Web-/Videokamera

6-Zellen-Akku

SD-Karten – Slot

WinXP

Design/ Verarbeitung

Der eeePC 901 wirkt sehr edel, und ist gut verarbeitet. Der schwarze Pianolack zieht Fingerabdrücke zwar magisch an, dennoch ist das Design des Netbooks sehr gut. Die Scharniere sitzen schön fest, und lassen sich absolut lautlos bewegen. Die Handballenauflage ist auch mit Pianolack überzogen, und das Trackpad ist silber abgesetzt. Der eee kann ganz klar bei der Verarbeitung punkten.

Display

Das 8,9″ Display besitzt eine Auflösung von 1024 x 600, und lässt sich sehr gut ablesen. Es ist zwar dunkler, als z.B. das Display des Acer Aspire One, es gibt aber keine Nachteile bei der Benutzung. Weiterhin kann die Helligkeit des Displays manuell eingestellt werden.

Akku

Das wichtigste an einem Netbook ist der Akku, und mit diesem kann der eee901 richtig glänzen. Acer gibt für den 6 Zellen-Akku bis zu 7 Stunden Akkulaufzeit an. Ich konnte mich heute nach der ersten vollständigen Ladung über knappe 6 Stunden freuen. Hierbei war das Display auf höchster Helligkeiststufe, Wlan an, VPN-Client, Firefox, Thunderbird, und ICQ. Mein Macbook erreicht etwas über 5 Stunden, aber nur wenn ich das Display komplett runterdimme.

Performance

Das System ( WinXP) läuft flüssig, und ohne größere Wartezeiten. Der eingebaute 1 GB Arbeitsspeicher ist zum surfen ausreichend, allerdings ist Arbeitsspeicher nicht teuer, und es gibt bei Amazon bereits 2 GB  DDR2-667 für unter 30€. Der Einbau ist denkbar einfach: Nur unten die Klappe aufschrauben, und den neuen Ram einbauen. Mit 2 GB vermerkt man einen angenehmen Geschwindigkeitsschub.

Angenehm sind auch die 4 HotKeys, von denen einer frei konfigurierbar ist.

Tastatur

Die Tastatur ist recht klein, und daher sehr gewöhnungsbedürftig, sie besitzt aber einen angenehmen Druckpunkt. Zum surfen, und für kleinere Beiträge ( Foren, Chat, etc.) ist sie völlig ausreichend.

EEE Storage

Da der Speicherplatz sehr begrenzt ist, bietet Asus jedem EEE-Besitzer die Möglichkeit kostenfrei auf den EEE_Storage zuzugreifen. Der EEE-Storage ist eine Art Festplatte, auf die man per Internetverbindung frei wählbare Daten laden kann. Je nach EEE-Modell bietet Asus bis zu 20 GB Platz. Um Daten hochzuladen muss man sich ein eigenes Storage-Konto anlegen, und eine Internetverbindung besitzen. Auf die Daten kann man jederzeit von div. Rechnern zugreifen.

Fazit

Der EEE901 ist sehr gut verarbeitet. Das Display ist gut lesbar, und die Performance für ein Netbook sehr gut. Die vorinstallierten Programme sind teilweise sehr nützlich, als Officeprogramm arbeitet StarOffice8 zuverlässig, und bietet alles was man unterwegs benötigt. Der EEE-Storage ist eine super Einrichtung, einfach größere Daten dorthin auslagern, und per Internet immer darauf zugreifen – so spart man wertvollen Speicherplatz. Eine größere CD-Karte ist meiner Meinung nach aber trotzdem Pflicht. Ich habe mir direkt eine 16 GB Speicherkarte gekauft, um auch ein paar Musikdateien speichern zu können.Am besten gefällt mir allerdings die Akkulaufzeit. Trotz Wlan, und anderen Programmen an die 6 Stunden nach der ersten Akkuladung – das ist echt klasse.

Der EEE901 ist eine sehr leichte, mobile Wlanschreibmaschiene, und super für einen Tag in der Uni ( oder sonstwo ^^) geeignet. Bisher auf Grund der Akkulaufzeit mein bestes Notebook ( und flüsterleise noch dazu). Ich will nur hoffen, dass der eeePC nun etwas länger hält als das AAO.

Minuspunkte: Für Menschen die IMMER alles dabei haben möchten wird der Speicher zu klein sein ( Alternative der eee 1000H), und für mich als Macuserin ganz klar Windows ^^^( hey steve, wo bleibt das netbook?)

**UPDATE**

Trackpad

Ich muss noch etwas zum Trackpad hinzufügen. Durch Zufall bin ich auf einige Funktionen gestoßen, und habe mir das Pad dann mit Hilfe von google genauer angesehen.

Wenn man in der Taskleiste das Trackpadicon antippt, lassen sich Funktionen freischalten, die dem Macbook Air ähneln. Mit einfachen Fingergesten kann man so zoomen, ein kleines Lupenfenster öffnen, in Seiten Blättern, Bilder drehen, Dinge bewegen ( drag&drop), und optionale Funktionen an einzelne Gesten binden. Das Trackpad ist wirklich klasse, die Zoomfunktion ist etwas träge, aber ansonsten ist der Funktionsumfang klasse. Wer ein älteres EEE-Modell benutzt, sollte auf der Seite des Padherstellers die neuen Treiber laden.

Die Auswahl an Netbooks ist momentan sehr groß. Fast alle Computerhersteller bieten zur Zeit Netbooks an. Nachdem mein Asus EeePC 4G  nicht lange gehalten hat, habe ich mich nun für ein Acer Aspire One entschieden. Meine persönlichen Gründe hierfür waren das Design, die Verarbeitung, das BS, die angenehme Tastatur, und der Preis :-) .

Technische Daten / Abmessung

Abmessung:  248 (W) x 171 (D) x 30/33 (H) mm

Gewicht: < 1kg

CPU: Intel Atom N270 (1.6GHz)

Betriebssystem: Linux

RAM Standard: 1024MB

Festplatte: 120GB HDD

Displaygröße/-typ: 8,9″ TFT (LED Backlight)

Displayauflösung: 1024 x 600

Akkutechnologie: Li-Ion Akku (3 Zellen)

Anschlüsse: 3x USB (2.0), 1x Lautsprecher/Kopfhörer/Line-out, 1x Mikrofon-in, 1x Line-in, SD Cardreader, 5-in-1 Cardreader (MMC, SD, MS, MS Pro, xD), 

Webcam

Alltagstauglichkeit ( arbeiten mit Linpus)

Der AAOist wirklich portable. Er passt auch in kleinere Taschen, und das Gewicht ist akzeptabel. Der verarbeitete Intel Atom N270 ist stromsparend, und daher sehr gut für mobile Einsätze geeignet. Das vorinstallierte Linus Linpus bietet sehr viele Programme, die für mobile Verwendungszwecke vollkommen ausreichen. Das System bootet innerhalb von 24 Sekunden vollständig, und auch das arbeiten ist flüssig möglich.

Linpus ist sehr anwenderfreundlich. Das System wird auf dem Startbildschirm in 4 große Gruppen unterteilt.

Verbinde: alles rund um das WWW, Browser, Email, RSS, Messanger, Wikipedia, Google Maps, Hotmail.

Arbeit: OpenOffice 2.3 ( Text, Tabellen, Präsentationen), reicht für einfache Office-Arbeiten, enthalten sind auch Utilities wie Kalender, Notize, Rechner

Spaß: Spiele, MediaPlayer, Fotomanager, Webcam, Paint

Dateien: Downloads, Musik, Bilder, alle Ordner die man so benötigt

Alle Programme sind sehr leicht zu bedienen, und arbeiten zuverlässig ohne Abstürze oder Freezes.

Anschlüsse

Das AAO besitzt mehr Anschlüsse als mein Macbook. Es sind 3 USB-Anschlüße vorhanden, soviele sind bei dem Anwendungsgebiet eines Netbooks fast schon überdimensioniert. Die CardReader sind sehr praktisch. Der linke CR dient der Speichererweiterung. Die eingelegte CD-Karte muss schon vor dem Bootvorgang eingelegt sein, damit der Storage Manager die Kapazität der SD-Karte dem vorhandenen Speicher hinzufügen kann. Der rechte CR ist für den mobilen Einsatz von Speicherkarten konzipiert.

Weiterhin ist es möglich sogar einen externen Monitor anzuschließen.

Display

Das Display besitzt eine Auflösung von 1.024 x 600 Pixeln. Internetseiten werden angenehm dargestellt, und lassen sich problemlos lesen. Die Helligkeit ist regulierbar, und auch auf der geringsten Stufe ist das Display noch sehr gut zu erkennen ( ich dimme das Display immer komplett runter). Die Darstellung ist gestochen scharf.

 

Tastatur

Von allen Netbooks hat das AAO die angenehmste Tastatur. Sie ermöglicht mit kurzer Gewöhnungsphase sogar die Möglichkeit mit 10 Fingern zu schreiben. Der Druckpunkt ist sehr angenehm. Weiterhin ist kein unangenehmes klicken, oder knarzen zu vernehmen.

Das Touchpad hingegen ist sehr klein. Das navigieren funktioniert zwar genau, aber teilweise erwischt man eine, an den Seiten angelegte, Maustaste. 

Akku

Der Akku ist ein Schwachpunkt. Mit komplett runtergedimmten Display, Wlan, Browser, und Emailprogramm hält der Akku ca 2.5 Stunden. Der Ladeprozess ist zwar angenehm kurz, aber einen kompletten Tag in der Uni überlebt das AAO nicht ( jedenfalls nicht mit 1 Freistunde :-) ).

Lüfter

Der Lüfter ist für mich als Macuser extrem laut ( andere sehen das anders), aber wer google mit ( FanControl, Acer Aspire One) fütter, der wird für alle Betriebssysteme ein kleines Skript finden. Mit diesem wird das AAO flüsterleise.

Fazit

Das AAO ist ein wirklich schönes Netbook. Acer hat sich bei dem Book wirklich Gedanken über das Anwendungsgebiet eines Netbooks gemacht. Die Programme sind einfach, das ganze System ist verständlich, und keinesfalls arg gewöhnungsbedürftig. Jeder dürfte innerhalb der ersten 5 Minuten wissen wo er gewissen Anwendungen findet. Die Verarbeitung ist besonders gut. Die Kanten sind sauber, und es gibt keine Spaltmassen. Die Scharniere schließen sehr gut, und knarzen nicht. Das AAO ist mit 350€ mit der Ausstattung eines der preiswertesten Netbooks, die Verarbeitung lässt aber auf etwas ganz anderes schließen. Im Bekanntenkreis gibt es einige EEE 900 und EEE 1000, ich möchte fast sagen, dass Acer mit dem AAO im Punkt Design, und bei der Verarbeitung viel besser abschneidet. Das Display ist klar, und farbenfroh -für ein Netbook wirklich gut. Die eingebaute Webcam ist für mich nicht relevant, sie macht aber gute Bilder (scharf, keine Verzögerungen), als Vergleich dient die Apple iSight.

Nachdem ich lange gesucht habe bin ich mit meinem AAO wirklich sehr glücklich. Das beste daran ist – ich wollte es kaufen, und habe es schlussendlich bei einer Ladeneröffnung gewonnen *freu*. Da ich es in den nächsten Tagen gekauft hätte ist das natürlich super – den Kauf hätte ich somit auch nicht bereut.

Wer weniger Speicherplatz benötigt sollte sich den technisch identischen AAO 110 ansehen.

**Update**

Nach 2.5 Tagen ist mein AAO 150L bereits defekt, alle Rettungsversuche waren vergebens. Mein nächstes Netbook wird kein Acer.