Nachdem ich mir 1,5 Wochen die Füße abgelaufen habe, konnte ich gestern endlich eine Apple „Magic Mouse“ abgreifen. Diese ersetzt meine Apple “ Mighty Mouse“ die mich schlußendlich nur noch genervt hat. Seit ich Macuserin bin ( seit PPC -Zeiten), hat mich dieses Ding genervt. Ständig war der Trackball verschmutzt, und ich musste immer Brillenputztücher zur Reinigung bereit halten. ( und ja….. es gibt auch Mäuse die nicht von Apple sind )

Diese Zeiten sind nun endlich vorbei!!

Verpackung

Die „Magic Mouse“ wird in einer durchsichtigen Plastikverpackung geliefert. In dieser befindet sich auch eine kurze Anleitung.

Verarbeitung

Wie erwartet fantastisch. Die „Magic Mouse“ ist federleicht, wirkt aber dennoch wertig. Die weiße, glatte Oberfläche glänzt, und bietet so einen guten Kontrast zu der silbernen, rauen Unterseite. Allerdings wirkt die Abdeckung des Batteriefachs etwas wackelig.

Touchgesten/ Funktionen

Die „Magic Mouse“ besitzt keine sichtbaren Tasten mehr. Wer vorher eine „Mighty Mouse“ hatte wird aber zumindest bei den Grundfunktionen ( Rechts-und Linksklick) keine Probleme haben. Viel interessanter als die Grundfunktionen sind aber die neuen Touchgesten.

Scrollen: Mit einem Finger mittig auf – und abgleiten.

Blättern: Mit zwei Fingern von rechts nach links, oder umgekehrt über die Mouse „wischen.

Drehen: Mit einem Finger in Kreisbewegungen über die Mouse gleiten

Zoomen: Auf der Tastatur die Controltaste drücken, und mit einem Finger mittig auf der Maus die „Scrollbewegung“ ausführen.

Jede Touchgeste kann in den Systemeinstellungen konfiguriert werden. Wem die Gesten nicht zusagen, der kann sie dort auch deaktivieren.

Fazit

Die „Magic Mouse“ ist wirklich eine geniale Weiterentwicklung der „Mighty Mouse“, und endlich hat Apple auch den nervigen Trackball eliminiert.

Die Touchgesten funktionieren in 90% der Fälle reibungslos, leider kommt es ab und an zu kleineren „Fehleingaben“. Ich denke aber, dass Apple diese mit einem weiteren Update beheben wird.

Ansonsten ist das Teil einfach genial :-)

Momentan kann man sich vor der Flut an „Internet Tablets“ kaum retten, aber der A5 sticht aus der Menge hervor,schaut man sich nämlich die Verpackung an, sieht man sofort dieses  nette grüne Männchen. Auf dem Archos 5 läuft das Google Betriebssystem „Android“. Archos hat dem A5 sogar ein angepasstes „Android“ spendiert. Es ist deutlich „größer“ als die bekannte Version für Smartphones.

Das alleine hat bei mir ein gewisses “ Haben wollen“ – Syndrom ausgelöst. Ich habe mich für die Variante mit Flashspeicher (32GB) entschieden. Die Flashversion ist deutlich dünner, als die Festplattenversion. Der Archos 5 mit Flash ist nur einen knappen Zentimeter dick!! Bei der Festplattenversion soll man weiterhin unangenehme Arbeitsvibrationen der Festplatte wahrnehmen.

Display

Mit einer Auflösung von 800×480, und einer sehr guten Farbwiedergabe macht es wirklich Spass auf dem Archos 5 Videos und Fotos anzusehen. Das Display des A5 ist dem des iPhones weit überlegen.

Touchscreen

Der A5 wird komplett per Touchscreen bedient. Dieser lässt sich wunderbar bedienen, man muss allerdings etwas mehr Kraft auf den Screen ausüben. Das heisst nicht, dass man ihn „richtig fest“ drücken muss, aber einfach nur mit dem Finger über den Screen gleiten funktioniert leider nicht. Der Vorteil ist, dass man keine Funktion versehentlich auslösen kann. Die virtuelle Tastatur ist auf Grund der Screengröße angenehm groß, und lässt sich hervorragend bedienen.Wenn man den A5 auf eine Unterlage legt, ist es möglich mit 2 Fingern auf der Tastatur zu tippen.

Das Display besitzt allerdings keine Multitouch-Funktion. Das heisst, wenn man zoomen möchte kann man dieses nicht per Fingergesten erledigen. Auf dem Display sind halb-transparente Tasten eingeblendet, über diese man diverse Funktionen steuern kann.

Steuerung

Bis auf einen Kippschalter für die Lautstärke, und einen On-Button findet man auf dem A5 keine Tasten. Die Bedienung erfolgt über eine virtuelle Bedienleiste auf der Screenoberseite.

Neben der Uhrzeit, und den Benachrichtigungen befinden sich auf dieser Leiste 3 Knöpfe

Haussymbol -> Beendet Programme und führt zurück zum Screen

Pfeil -> „Einen Schritt zurück“ wie bei einem Browser

Strichsymbol -> Menütaste. Egal welches Programm gerade aktiv ist. Ein Druck auf diese Taste zeigt die jeweiligen Optionen. Diese Taste ist zugleich die wichtigste um im Internet zu navigieren.

Performance

Der Archos 5 arbeitet wirklich sehr schnell. Die Internetseiten bauen sich deutlich schneller auf als bei meinem iPhone 3G, und auch die Navigation im Menü läuft sehr schnell.

Internet

Ich nutze den A4 primär als Internet Tablet, so ist dieser Punkt für mich sehr wichtig!
Wie unter „Performance“ beschrieben kann man mit dem A5 sehr schnell im Internet surfen, zudem unterstützt  er die WiFi Standards  B/G/N. Gerade N-Draft ist bei mobilen Geräten mehr als selten.

In 95% der Fälle bauen sich die Internetseiten vollständig auf dem Screen auf, sehr sehr selten muss man von links nach rechts scrollen. Einige Seiten erkennen den A5 auch direkt als mobiles Gerät, und leiten einen auf die eine Mobilseite um (zB Yahoo).

Wie auch beim iPhone kann man leider auf den Webseiten keine Flashvideos ansehen. Allerdings kann man auf der mobilen Seite von YouTube ohne Probleme Videos ansehen (Fullscreen).

Navigation im Internet

Der Browser wird komplett per Menütaste gesteuert, auch die Eingabe einer neuen URL erfolgt im Browsermenü, und nicht direkt im Browserfenster.

Das System ist zuerst etwas ungewohnt, und erscheint umständlich. Man gewöhnt sich aber sehr schnell daran. Die fehlenden Bedienelemente im Browserfenster verschaffen aber der Internetseite mehr Platz.

Android / Apps

Android ist ein sehr interessantes BS. Es ist selbsterklärend, und auch Neulinge finden sich sehr schnell zurecht.

Toll sind vor allem die Programme die man aus dem Store runterladen kann.Leider hat man mit dem Archos 5 bisher keinen Zugriff auf den „Android Store“. Das soll sich innerhalb der nächsten Monate ändern, aber bisher muss man mit den, von Archos bereitgestelltest, Apps leben.

Auch  die bekannten GoogleApps, und viele andere bekannte Android Apps sind nicht im Shop vertreten. Jedoch kann man die .apk Dateien in div. Foren und per Google ausfindig machen und auf dem A5 installieren. So kommt man auch an Google Apps wie ( Docs, Mail, Calendar etc)

Audio/ Video

Gerade Videos sind echt genial auf dem A5, ausserdem werden nahezu alle Videoformate abgespielt. Das Gerät kann weiterhin mit 720p Daten umgehen. Die Klangqualität der eingebauten Lautsprecher ist gut – deutlich besser als beim iPhone.

Die Wiedergabequalität von Audiodateien ist ungefähr so wie bei einem iPod.

Akku/ Wärmeentwicklung

Ich nutze den A5 ausschließlich zum surfen im Internet, und Emails abrufen. Hier reicht der Akku etwas mehr als 7 Stunden.  Im Gegensatz zum iPhone wird der Archos 5 hierbei nicht unangenehm warm.

iPhone <-> Archos 5

Ich habe mich zuerst gefragt, ob es sich lohnt den A5 zu kaufen. Schließlich habe ich noch ein iPhone, aber meine anfänglichen Zweifel waren unbegründet. Der A5 ist sowas wie ein großes iPhone, und sobald ein Wlan in der Nähe ist, hat das iPhone schlechte Karten. Der Screen des Archos 5 ist deutlich angenehmer zu lesen, schon weil er größer ist. Auch YouTube Videos machen auf dem A5 deutlich mehr fun.

Das iPhone liegt ganz klar vorne, wenn mal kein Wlannetz zur Verfügung steht, und natürlich arbeitet es perfekt mit dem Mac zusammen.

Beide Geräte ergänzen sich wunderbar!!

Fazit

Der Archos 5 Android ist ein sehr interessantes Gerät. Android läuft sehr stabil, und ohne Abstütze, ausserdem hat man durch die Vielzahl der Apps eine nahezu unbegrenzte Möglichkeit den A5 zu nutzen. Klar, bisher kommt der Android Store bei weitem nicht an Apple App-Store heran, aber das Angebot ist jetzt schon ausreichend.

Zudem bin ich von der Benutzerfreundlichkeit von Android überrascht. Der Einstieg sollte auch unbedarften Usern leicht von der Hand gehen. Das System erklärt sich von alleine. Zudem kann man das System komplett individualisieren. Egal ob Hintergrundbilder, oder Menüfarben – man kann alles nach seinen Wünschen gestalten. Programmicons lassen sich per Fingertipp verschieben, und löschen.

Der A5 begleitet mich seit ein paar Tagen nahezu überall hin. In der Uni dient er mir als mobile Surfstation, und PDF Reader. Einfach die Skripte auf den A5 lesen, und bequem und platzsparend mitlesen.

Nachmittags nutze ich ihn als Webradio, einfach den gewünschten Sender einstellen, und hören. Es ist schon sagenhaft wieviel Technik in dieser flachen Flunder steckt.

Negativ ist mir bisher nur die fehlende Mac Kompatibilität, und die zähe Navigation in „Appslib“ aufgefallen. Archos hat bereits angekündigt im nächsten Update „Appslib“ zu beschleunigen, und der Mac wird hoffentlich auch bald unterstützt. Schließlich funktioniert das Teil sogar ohne Probleme unter Linux.

+ großer Screen

+ schnelles Internet

+ viele Videoformate werden unterstützt

+ Android

+ schlanke Abmessung

+ Akkulaufzeit

+ Apps

+ Emailprogramm

+ große virtuelle Tastatur

+ integrierter Ständer

- Appslib sehr langsam

- noch nicht alle Apps kompatible

- nicht Mac kompatible

**Update1**
Beinahe wöchentlich veröffentlicht Archos eine neue Firmware um bestehende Bugs zu beheben.

**Update2**

Mit dem Programm „XNJB“ wird er Player vollständig OS X kompatible, allerdings nimmt das Programm nur MP3 Files, diese kann man aber ruck zuck in iTunes erstellen, falls man zB AAC nutzt.

So, ihr kennt ja alle meine Vorliebe für Videospiele. Wenn ich an mein altes SNES, und meinen MegaDrive denke bekomme ich glasige Augen.

Nun habe ich mir endlich den „Mega Drive Portable“ zugelegt. Dieser kostet zwischen 25€ und 30€, ich habe ihn aber für sagenhafte 9€ abgegriffen.

Was ist das für ein Teil ?

Der Mega Drive Portable ist eine kleine Konsole, auf der sich 20 original „Mega Drive“ – Spiele befinden. Die Konsole kann nicht mit weiteren Spielen erweitert werden. Weiterhin verfügt das kleine Gerät über einen Anschluß für Kopfhörer, und über TV Out. Natürlich hat er auch alle bekannten Knöpfe (Spieletasten, Start, Menü, Lautstärkeregler).

Betrieben wird der Player von 3 AAA Batterien.

Was für Spiele sind da drauf?

Ja ja ja Retrofans es sind tolle Sachen dabei:

Alex Kidd: Enchanted Castle, Alien Storm, Arrow Flash, Bonanza Bros., Columns, Comix Zone, Crash Down, Decap Attack, Ecco the Dolphin, Eswat, Fatal Labyrinth, Flicky, Golden Axe, Kid Chameleon, Mean Bean Machine, Shadow Dancer, Sonic&Knuckles, Sonic Pinball, The Ooze, Vectorman

TV OUT: Lohnt das?

Ja, da der Sound recht leise ist, und der Bildschirm auch nicht ganz so groß. Auf einem Fernseher sehen die Spiele auch noch sehr gut aus. Man kann es mit NES/ SNES Grafik vergleichen. Die Darstellung ist nicht verpixelt, oder verschwommen.

Das TV Kabel liegt übrigens bei.

Fazit

Alle Retrofans werden ihre Freude an dem MD Portable haben. Klar, es ist KEIN DS, GBA oder sowas. Der Bildschirm ist recht klein ( reicht aber), und der Sound dünn. Dennoch sind die Spiele gut.

Durch die Möglichkeit die Spiele auf einem TV Gerät wiederzugeben fallen die oben genannten Dinge aber nicht weiter ins Gewicht. Schließt das Gerät an – schmeißt euch auf die Couch – schwelgt in Erinnerungen und freut euch über Sonic und Golden Axe.

Denn auch wenn wir mittlerweile alle grafikgeile FullHD-Junkies sind, es gibt Spiele die werden ewig genial bleiben!!!

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Uff
Ich habe diesen Blog ganz schön schleifen lassen, aber was solls :-) . Ich habe Ferien, und versuche diese halt so gut wie möglich zu nutzen.
Also bin ich heute mit Leuten zur Gamescom in Köln, und was soll ich sagen – es war GEIL!!!.
Unangenehm was es sicherlich mindestens eine Stunde anzustehen, bevor man 10 Minuten spielen konnte, aber es hat sich gelohnt. GoW3, Tony Hawk Ride, Monster Hunter Wii, usw. usf. Die Spiele machten alleine durch die bekannten Trailer eine gute Figur, aber so live angespielt, sind sie einfach nur UNGLAUBLICH GUT!.
Nebenbei habe ich natürlich noch allerhand gratis Sachen abgegriffen ( wobei die Aussteller auch schon mal spendabler waren).
Ein Highlight war mit Sicherheit die Performance von Tony Hawk, der das Spiel “ Tony Hawk Ride“ vorführte. Aber auch die Rockband, die als Instrumente lediglich das Rockband Bundle zur Verfügung hatte war genial. Auch die Vorführung von DJ Hero hat mir sehr gefallen.
Ich denke meine Favoriten sind GoW3 und Uncharted 2, aber auch die neue PSP Go steht seit heute definitiv auf meiner Must-Have Liste.

Ich kann allen nur empfehlen dort mal vorbei zu sehen, selbst Rainer Calmund war dort und hat gekocht ^^.
Bilder gibt es auf FlickR

FlickR

……….. und ich mittendrin!
Dabei wollte ich nur zum Frisör, aber auch diese 20 m waren bei dem Landregen mit heftigem Gewitter nicht drin.

Heute war Waschtag, und Lucky musste mal wieder in die Badewanne.

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Auf MydealZ habe ich einen Gutscheincode für Otto gefunden, der Wert des Gutscheins war mit 15,95€ angegebenen. Netterweise hat der Admin von MyDealz auch gleich ein paar Schnäppchen rausgesucht, und so bin ich auf die Controller – Ladestation von „HAMA“ gestoßen. So eine Ladestation möchte ich schon seit einer Weile haben, allerdings bin ich nicht bereit mehr als 20€ für so etwas unnötiges auszugeben.

Also habe ich bei OTTO mit dem Gutschein zugeschlagen.

Preis für den Artikel: 11,99€
Versand: 5,95€
Gutschein: 15.95€

RESTBETRAG: 1,99€

So sollte es eigentlicht sein. Als ich dann gestern endlich den Artikel bekommen habe, waren meine Augen ziemlich groß, als ich mir die Rechnung angesehen habe. Da wollte Otto nämlich die vollen 17,94€ von mir haben. Ein Blick in die Bestellbestätigungsemail zeigte mir auch nur einen Restbetrag von 1,99€, also habe ich bei Otto angerufen.

Ergebnis
Die nette Dame am Telefon hat mir nach einer kurzem Überprüfung meiner Bestellung auch noch die restlichen 1,99€ erlassen. So bin ich ganz umsonst an die Ladestation gekommen.

Die Ladestation ist übrigens recht gut, und macht was sie soll. Der Controller wird einfach mit der Station verbunden, und kann so aufgeladen werden. Stylisch sind die angebrachten LED-Linien, die in 7 verschiedenen Farben leuchten. Hierbei kann man sich entscheiden, ob man nur eine Farbe möchte, oder den Wechsel zwischen allen Farben.

Für meinen LIEBLINGS_DIRK gibt es nun auch noch ein Video, da er sich das ganze in der Uni nicht vorstellen konnte – oder er wollte es einfach nicht :lol:

Der Dell Mini läuft absolut zufriedenstellend, nur der interne Speicher ist etwas knapp bemessen.  Also habe ich mir bei eBay schnell eine RunCore SSD bestellt. Die RunCore verspricht einen unheimlichen Geschwindigkeitsboost, auch wenn der Spass nicht ganz billig ist. Für die 32 GB habe ich inkl Versand ( per FedEx aus den USA) knappe 100€ bezahlt.

Der RunCore liegt übrigens alles bei, was ihr für einen gelungenen Einbau benötigt.

* ein Micro-USB Kabel

* ein passender Schraubendreher

Der Einbau ist super simpel.

 

1. Die RunCore mit dem mitgelieferten Micro-USB Kabel mit dem Mini verbinden, und die eingebaute SSD auf die RunCore klonen ( kann man auch weglassen)

 

2. Den Mini umdrehen, und den Akku entfernen

 

3. Die 2 Schrauben der Rückenabdeckung lösen. Schon hat man freien Blick auf die eingebaute SSD ( siehe Foto).

Foto 1-1

4. Die 2 kleinen Schrauben der SSD lösen. Die SSD wird nun hochschnellen, und ihr müsst sie nur noch entnehmen. Unter der SSD befindet sich ein kleines Anti-Wärmepad. Dieses solltet ihr lassen wo es ist.

 

5. Die RunCore wieder in die Halterung stecken, und mit den Schrauben wieder befestigen.

runcore

6. Rückseite wieder befestigen -> FERTIG 

 

Juhu, ein neues Netbook. Ich dachte ja schon, dass Dell mich vergessen hat :lol:

Mit dem „Dell Inspiron Mini 9″ liefert Dell ein ultra-kompaktes Netbook ab. Mit einem Gewicht von unter 1 Kg macht der „Mini“ seinem Namen alle Ehre. Er ist sehr flach und klein, wirkt aber keinesfalls zerbrechlich, oder gar billig.

Ich persönlich habe mir die kleinste Konfiguration bestellt, da ich eine schnellere, und größere SSD (runcore) einbauen möchte. Ausserdem bevorzuge ich Linux vor WinXP.

Technische Daten

SSD ( 4GB)

Intel Atom N270 (1,60 GHZ, 533 MHz, 512 KB Cache)

GraKa:  Intel Graphis Media Accelerator 950

Display: 8,9-Zoll-WSVGA (WLED)-Display mit TrueLife

Arbeitsspeicher: 2GB

3 USB-Schnittstellen

4-in-1 Kartenleser

2 Audioanschlüsse

Netzwerkadapteranschluss

VGA-Schnittstelle

Verarbeitung

Der Mini ist sehr gut verarbeitet. Es gibt keine Kanten, oder unebene Spaltmassen. Das Displayscharnier ist schwergängig, und lässt sich ohne Knarzen öffnen. Auch der Akku sitzt bombenfest.

Tastatur

Die Tastatur ist auf Grund der Netbookgröße etwas klein, ich würde sie mit der des Eee901 vergleichen. Für kurze Texte, und eine mobile Surfsession ist die Tastatur aber mehr als ausreichend.  Dell hat die Funktionstasten auf schon vorhandene Tasten verlegt. So sind die Zahlentasten zusätzlich mit anderen Funktionen ( heller/dunkler, Wlanswitch usw.) belegt. Leider biegt sich die Tastatur in der Mitte etwas durch, beim reinen tippen fällt das aber nicht weiter auf.

Trackpad/ Tastatur

Das Trackpad ist sehr angenehm. Die Trackpadfläche ist etwas angeraut, damit man sie gut erfühlen kann. Der Dell Mini 9 hat zwei separate Mousetasten, die etwas „wackelig“ in dem Gehäuse liegen.  Am rechten Rand des Trackpads befindet sich eine, nicht eingezeichnete, Scrollleiste. Per Fingertipp kann man so angenehm, und einfach durch die Internetseiten scrollen.

Display

Das Glossy-Display ist gestochen scharf. Bilder und Internetseiten werden kristallklar und farbenfroh dargestellt. Mit der Helligkeit auf höchster Stufe ist es sogar möglich im Freien zu surfen. Positiv fällt hierbei der hohe Neigungswinkel des Displays auf.  Die Auflösung beträgt 1024×600.

Betriebssystem

Dell -Ubuntu

Dell hat  Ubuntu etwas aufgepeppt. Neben der klassischen Ubuntuoberfläche, kann man auf dem Dell Mini eine „Dell-Ubuntu“- Oberfläche wählen. Diese Oberfläche ist noch benutzerfreundlicher. In der Mitte des Displays erscheint dann eine silberne Leiste, die einzelne Programmgruppen anzeigt z.B „Internet“. Klickt man diese Programmgruppe dann an, erscheinen sämtliche Programme aus diesem Bereich. Mit der linux-typischen Vorgehensweise kann man aber wie gewohnt Programme hinzufügen, oder aber entfernen.Die Geschwindigkeit ist sehr gut. Es gibt keine Wartezeiten, oder größere Verzögerungen, allerdings habe ich auch die max. 2 GB Ram verbaut.

Ubuntu 9.04 (Jaunty Jackalope)

Die Dell-Ubuntu-Oberfläche ist absolut funktional, aber ich wollte nicht auf die neueste Ubuntuversion verzichten, daher habe ich Ubuntu 9.04 installiert. Ubuntu 9.04 läuft absolut flüssig auf dem Dell Mini, fast noch ein bisschen schneller als die vorinstallierte Version 8.04. Alles Funktionen (Wlan, Sleep-Funktion, Fn-Tasten) funktionieren Out Of The Box.

Akku

Der Akku hält mit Wlan und etwas abgedunkelten Display knappe 4 Stunden. Es gibt Netbooks mit besseren Laufzeiten (siehe NC10), aber dann auf Kosten des Formfaktors. 

Fazit

Mit dem Mini 9 hat Dell ein ausgeklügeltes Netbook entwickelt. Die Verarbeitung ist absolut hochwertig, bisher kann diese nur von HP/ Compaq ( Mini 1000 usw) getoppt werden. Ich habe mich ganz bewusst wieder für ein 9″ Netbook entschieden, da ich doch mit den 10″ Books nicht das bekommen habe was ich eigentlich wollte – ein Netbook. Ausserdem ist die SSD absolut praktisch, schnelle Datenverarbeitung, und Stoß-und Bewegungsunempfindlich.

Eine super Besonderheit hat der  kleine Kerl auch noch zu bieten, er hat KEINE Lüfter, und ist daher super leise. Sogar leiser als mein Macbook.

Lieferung

Das ist das erste Netbook wo ich etwas über die Lieferung schreibe. Dies war meine erste Bestellug bei Dell, und ich habe sie zwischenzeitlich wirklich bereut.

 

06.05 

Bestellung, aber leider Fehlermeldung bei der Zahlungsart „Sofort-Überweisung“.

07.05 ( voraussichtliches Lieferdatum 26.05)

Stornierung der ersten Bestellung, dann mit Kreditkarte bezahlt. An diesem Tag wurde meine Kreditkarte geprüft -> keine Probleme

  08.05 

Phase3: Produktion

In dieser Phase verweilte mein Netbook dann bis zum 19.05. Dann verlegte Dell meinen Liefertermin vom 26.05 einfach auf den 08.06. Laut Hotline war der Prozessor nicht vorrätig. 

19.05 ( neues Lieferdatum 08.06)

Tja so kann es gehen – einfach den Termin nach hinten verlegen.

22.05

Seltsamerweise landete mein Netbook dann doch zeitig im Versand. 

27.05

Zustellung

 

Die Hotline war sehr unkooperativ. Keiner konnte mir sagen, ob meine Sofortüberweisung geklappt hat. Auf die Rückrufe der Finanzabteilung warte ich noch heute, und 4 Wochen für ein einfach Netbook ist im Prinzip auch deutlich zu lange. Von einem der größten Computerhändler der Welt hätte ich mehr Service erwartet. Die Hotline von Dell erinnert mich stark an die von Medion.

Allerdings muss ich sagen, dass der Mini 9 ein absolutes Highlight ist :-)

 

 

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